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Das Gebiet des SPD Ortsvereins Aachen Ost
umfaßt die Bereiche Panneschopp, Rothe Erde, Frankenberger Viertel und Adalbertsteinweg. Wir, die SPD Ost möchten mit dieser website auf unsere Aktivitäten aufmerksam machen und Interessierten die Möglichkeit geben, auch auf diese Weise mit uns in Kontakt zu treten. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Möglichkeit nutzen würden. Wir hoffen, das es so gelingt, unsere Arbeit vor Ort transparenter zu machen. Außerdem informieren wir über die Politik in Kommune, Land und Bund. Sie können uns erreichen über die OV EMail: ov(at)spd-aachen-ov-ost.de.
neu auf Seite AfA: der leise Rebell mit dem sozialen Gewissen, Abschied von Ottmar Schreiner
neu auf Seite Arbeit und Soziales: DL 21, Hilde Mathais: Soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt!
neu auf Seite " aus anderer Sicht": Rudolf Hickel: " Schöpferische Zerstörung - Warum Deutsche Bank und Co zerschlagen werden müssen"
neu auf Seite "Gewerkschaften": DGB - Sichere Arbeitsplätze statt precärer Jobs.
Die SPD hat die Landtagswahl 2012 gewonnen!
Wir gratulieren unserer NRW Parteivorsitzenden und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zum grandiosen Ergebnis!
Wir gratulieren unserem Ortsvereinsmitglied und Aachener SPD Vorsitzenden Karl Schultheis zum Wiedereinzug in den Landtag!
Wir gratulieren der AsF Vorsitzenden und Mitglied des OV Mitte zum Einzug in den Landtag!
unser Aachener Parteivorsitzender und Landtagskandidat Karl Schultheis mit Walter Cremer, Vorsitzender der AG 6o +
Versprochen - gehalten - die SPD in NRW
Wahlprogramm der SPD NRW zur Landtagswahl 2012
Am 13. Mai 2012 findet die vorgezogene Landtagswahl in NRW statt.
Auf dem Landesparteitag am 31. März 2012 hat die nordrhein-westfälische SPD das Wahlprogramm “NRW auf gutem Weg. Regierungsprogramm der NRWSPD 2012-2017″ beschlossen.
Klare Verhältnisse. Gut für NRW. Am 13. Mai 2012 wählen die Menschen in Nordrhein-Westfalen einen neuen Landtag. Diese Wahl ist notwendig geworden, weil CDU und FDP zusammen mit der Linkspartei im Landtag den Haushalt der rot-grünen Landesregierung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft blockiert haben. Damit fehlt die parlamentarische Grundlage für eine weitere Umsetzung des 2010 eingeleiteten Politikwechsels für unser Land.
Wir sind überzeugt: Eine Mehrheit der Menschen in NRW steht hinter Hannelore Kraft und diesem Politikwechsel, der das Land sozialer und zukunftsfähiger gemacht hat; einem Politikwechsel, der auch eine neue politische Kultur möglich gemacht hat – geprägt vom Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, den Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden ebenso wie mit den Kirchen und religiösen Gemeinschaften. NRW ist auf einem guten Weg. Darum werben wir selbstbewusst erneut um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger für Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihre vorsorgende Politik, die vor allem von dem Leitgedanken ausgeht: „Kein Kind zurücklassen“.
Weiterlesen im Wahlprogramm der SPD…
Hartz IV immer noch verfassungswidrig!
Liebe Leser und Leserinnen!
hier eine Eilmeldung mit besonderer politischer Schlagkraft: Das Sozialgericht Berlin hat die Hartz IV Regelsätze als verfassungswidrig eingestuft und damit den Weg frei für eine Klage am Bundesverfassungsgericht gemacht!
Hartz IV Regelsatz verfassungswidrig: Weg frei für Klärung vor dem Bundesverfassungsgericht Einen ersten Durchbruch konnten Kläger vor dem Sozialgericht Berlin erreichen. Die Richter urteilten, dass der derzeit bemessene Hartz IV Regelsatz gegen die bundesdeutsche Verfassung verstößt. In dem heute veröffentlichten Urteil bescheinigten die Richter den Regelleistungen eine „Verletzung des Grundrechts auf ein menschenwürdiges Existenzminimum“. Der Weg zum Bundesverfassungsgericht ist nunmehr geebnet, da die 55. Kammer ein Verfahren gegen das Jobcenter Berlin-Neukölln aussetzt und das Verfassungsgericht zur Prüfung anruft. Dieses soll abschließend entscheiden, ob die Hartz IV Regelsätze gegen das Grundgesetz verstoßen. (AZ: 55 AS 9238/12). Weiterlesen:
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/gericht-hartz-iv-regelsatz-verfassungswidrig-900810.php
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Mit einer stellenweise launigen und sehr selbstbewussten Rede bewirbt sich Sigmar Gabriel erneut um das Amt des SPD-Parteichefs. Doch die Attacke gegen die Bundesregierung kam bei aller Witzelei nicht zu kurz - und er räumte auch Fehler ein. mehr... [ Video ]
Quelle Spiegel online 5.12.2011
Schuldenerlass: Wie Griechenland bei der Rettung Deutschlands half
Nach dem Zweiten Weltkrieg erließen 65 Staaten der Bundesrepublik einen Großteil der Schulden, unter ihnen auch Griechenland. Der Erlass machte das deutsche Wirtschaftswunder möglich. Quelle: FR
„Wir brauchen eine geplante, kollektive Arbeitszeitverkürzung“
Der Ökonom Heinz Bontrup beklagt eine „schöngerechnete Arbeitslosenstatistik“. Wachstum alleine reiche nicht, um die Massenarbeitslosigkeit zu überwinden.
Aachen. Arbeitszeitverkürzung – ein Thema von gestern? Nein, sagt Heinz Bontrup. Der Wirtschaftswissenschaftler sieht darin den einzigen Weg, die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland abzubauen.Herr Bontrup, laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit gibt es in Deutschland derzeit 2,7 Millionen Arbeitslose. Die Bundesregierung bejubelt ein Beschäftigungswunder. Sie auch? [weiter lesen]
Sigmar Gabriel: Fehler eingeräumt
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat Fehler seiner Partei bei der Agenda 2010 eingeräumt. Die Agenda 2010 habe viel Richtiges gebracht, sagte der SPD-Chef. Der entscheidende Fehler sei aber gewesen, den Wert der Arbeit infrage zu stellen. Einen solchen Fehler dürfe die SPD nie mehr wiederholen, fügte Gabriel auf einem Empfang für den Frankfurter Bezirksleiter der IG Metall, Armin Schild, hinzu. Schließlich sei es heute der „Kernkonflikt“, dass viele Menschen von ihrer Hände Arbeit nicht mehr leben könnten – nicht im Beruf und erst recht nicht danach. Der Kampf um eine auskömmliche Bezahlung vereine heute SPD und Gewerkschaften, sagte der Parteivorsitzende weiter. Es sei gut, dass in der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 und 2009 nicht auf die „Marktradikalen“ gehört worden sei. Sonst wäre Deutschland mit Sicherheit nicht so gut aus der Krise herausgekommen. Überhaupt solle die Bundesrepublik gerade angesichts der Schuldenkrise in Europa ihr Modell der Sozialpartnerschaft offensiver vertreten. (dapd) Quelle AN 24.9.2011
Hartz IV verfassungswidrig
Dem Gesetzgeber hat das Bundesverfassungsgericht die Neuregelung von Hartz IV aufgetragen – herausgekommen sind neue Regelsätze und ein Bildungspaket. Doch das reicht laut neuen Gutachten nicht aus. Die Wissenschaftler werfen der Regierung methodische Fehler bei der Neuberechnung der Regelsätze für Hartz-IV-Empfänger vor. Im Ergebnis sei dadurch – so der Vorwurf der Kritiker – die letzte Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes um 5 auf 364 Euro klein gerechnet worden. Auch das Bildungspaket stößt bei den Autoren der Gutachten auf verfassungsrechtliche Bedenken: Sie beanstanden, dass bedürftige Kinder nach der Systematik des Gesetzes nur dort Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen – wie Musikschulunterricht oder Mitgliedschaft im Sportverein – haben, wo dies auch angeboten wird. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach forderte den Gesetzgeber auf, die Regelsätze schnellstmöglich fehlerfrei zu ermitteln. “Es wäre ein Armutszeugnis, wenn erst erneut das Bundesverfassungsgericht eingreifen müsste.” Unabhängig davon unterstütze der DGB Klagen betroffener Gewerkschaftsmitglieder. “Mit ausgewählten Musterverfahren werden wir den erneuten Gang nach Karlsruhe vorbereiten”. Quelle 1: FR Quelle 2: Hans-Böckler-Stiftung Quelle 3: Hans-Böckler-Stiftung [PDF - 2.6 MB]
Nach dem Terroranschlag von Oslo und dem fremdenfeindlichen Massenmord in Utoya veröffentlichen die SPD-Aachen, die Aachener Jusos und der SPD Ortsverein Aachen Ost folgende Solidaritätserklärung:
Uns, die Aachener JungsozialistInnen (JuSos) und die Aachener SPD versetzen die Anschläge in Norwegen von vergangenem Freitag in tiefste Trauer und Fassungslosigkeit. Der unbegreifbare Hass des Täters, der sich vor allem gegen jungen Menschen unserer Generation, gegen unsere Genossinnen und Genossen, richtete, macht uns ebenso sprachlos wie der unbeschreibbare Schmerz, den er verursachte. Wir trauern mit ihnen, den Familien, Verwandten, Freundinnen und Freunden der getöteten Jugendlichen. Wir erklären und solidarisch mit all jenen, die die Ideale einer sozialen, gerechten, offenen und humanen Gesellschaft verteidigen und stehen selbst für die Freiheit und die Gleichberechtigung jedes Menschen ein. Wir rufen dazu auf, diese Solidarität und das Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer und allen norwegischen Bürgerinnen und Bürgern öffentlich zu zeigen. Der Bundesverband der JuSos hat gemeinsam mit den Falken, der Sozialistischen Jugend Deutschlands, zu diesem Zweck ein virtuelles Kondolenzbuch eingerichtet
(LINK).
Der Mord an der Freiheit
Zu lange wurde die Islamfeindlichkeit verharmlost. Nach Oslo müssen wir dem rechten Terror ins Auge blicken. Nur wer die allseits hörbare Islamfeindlichkeit, die Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien, die immer ekelhafteren Beschimpfungen von Muslimen in einschlägigen Foren und Blogs im Internet für ungefährlich hielt, kann behaupten, Breivik sei »aus dem Nichts« gekommen. Nur wer den zunehmenden Verfall demokratischer Sitten, die Abnahme des Respekts vor Andersdenkenden, die Zunahme fremdenfeindlicher Ressentiments auch im medialen Mainstream nicht sehen wollte, kann ihn für eine überraschende Erscheinung halten. Anders Breivik kam nicht aus dem Nichts. Er mag ein Einzeltäter gewesen sein, das wird sich noch herausstellen, aber sicher ist schon jetzt: Er war kein Einzeldenker. Quelle: Die Zeit
quelle Nachdenkseiten 1.8.2011
Dies ist die Meinung des SPD Ortsvereins Aachen Ost zur Zurücknahme der Anträge auf ein Parteiordnungsverfahren gegen Sarrazin
Der SPD Ortsverein Aachen Ost hat die Rücknahme der Anträge in Sachen Sarrazin mit Erstaunen zur Kenntnis genommen.
Für uns ist aber auch weiterhin klar, dass die menschenverachtenden Thesen von Sarrazin zu den Themen wie Bildung, Integration oder die unmöglichen Vererbungstheorien mit sozialdemokratischen Werten und Positionen nichts gemein haben!
Für den SPD Ortsverein Aachen Ost bleibt auch nach dieser Entscheidung klar, dass Sarrazin unsere Grundwerte erheblich missachtet hat. So etwas darf die SPD in ihrem Namen nicht dulden, weder aus macht- oder wahltaktischen Gründen.
Insbesondere halten wir es für sehr bedenklich, dass auf der einen Seite der Parteivorstand einstimmig die Beantragung eines Auschlußverfahrens gegen Sarrazin beschlossen hat, mit der Rücknahme des Antrages aber der Parteivorstand nicht befasst wurde.
Wo es um unsere Grundwerte geht und die sind bei Toleranz, Bildungsgerechtigkeit und Menschenwürde berührt- muss Klartext gesprochen werden, wenn die SPD keinen Schaden nehmen soll. Nicht Meinungsfreiheit oder angebliche Fakten sind hier im Spiel- sondern Ansehen und Würde der SPD.
Wir würden es begrüßen, wenn Sarrazin erkennt, dass die SPD nicht seine „politische Heimat“ ist und er freiwillig seinen Austritt erklärt.
Halbherzige Erklärungen genügen uns nicht, Reue oder Einsicht sind für uns nicht glaubhaft erkennbar!
am 27.4.2011 aun den Parteivorstand der SPD in Berlin versandt
veröffentlicht in den AN
Zur Einstellung des Parteiordnungsverfahrens gegen Thilo Sarrazin erklären die Jusos :
„Von der Entscheidung der Antragsteller, ihren Antrag auf Ausschluss Sarrazins zurückzuziehen, geht ein fatales Signal aus: Man kann als Rassist oder Rassistin Mitglied der SPD bleiben. Die Antragsteller stellen damit zentrale Grundwerte der SPD, vor allem die Gleichheit aller Menschen, in Frage.
Es ist absurd, sich auf eine Erklärung Sarrazins zu verlassen, er habe ‚insbesondere Migranten nicht diskriminieren wollen‘. Genau dies hat er in seinem Buch getan, und er hat seine Thesen von der Minderwertigkeit insbesondere arabischstämmiger Menschen unzählige Male in Talkshows und Lesungen wiederholt. Natürlich: Die Meinungsfreiheit deckt auch Äußerungen wie die von Sarrazin ab. Aber das Grundrecht auf Meinungsfreiheit heißt nicht, dass man einen Anspruch hat, jede krude These als Mitglied der SPD vertreten zu dürfen. Die SPD ist eine Wertegemeinschaft, kein Hort der Beliebigkeit.
Für einen Rassisten wie Sarrazin ist kein Platz in der SPD. Wir fordern daher den Parteivorstand und den Landesverband Berlin auf, erneut ein Parteiordnungsverfahren gegen Sarrazin mit dem Ziel des Ausschlusses einzuleiten
Vermittlung der Rente mit 67 in Deutschland misslungen?
Die Rente mit 67 ruft in der Bevölkerung viel Kritik und Empörung hervor. Lediglich sieben Prozent der Deutschen sprachen sich in einer Forsa-Umfrage im vergangenen Sommer für das 67. Lebensjahr als Regelaltersgrenze aus. Viele wünschen sich gar eine Absenkung des Renteneintrittsalters noch unter die bis vor kurzem gültige Grenze von 65 Jahren. Viel deutlicher könnte die Ablehnung der Verlängerung der Lebensarbeitszeit kaum ausfallen. Professor Kai Arzheimer vom Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz will nun den Gründen für diese enorme Skepsis in der Bevölkerung auf den Grund gehen. Die Kölner Fritz-Thyssen-Stiftung wird das Projekt finanziell unterstützen. Arzheimer und sein Team vertreten die These, dass viele Bürger nicht hinreichend über die demografische Entwicklung, die Funktionsweise des gesetzlichen Rentensystems und die Konsequenzen einer alternden und schrumpfenden Gesellschaft informiert sind. „Kurzum“, so Arzheimer, „vielen Bürgern ist trotz der breiten Diskussion in der Öffentlichkeit nicht bewusst, welche immensen Probleme durch den demografischen Wandel auf die gesetzliche Rente zukommen. Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Quelle Nachdenkseiten 30.3.2011
Auf der gemeinsamen Sitzung unseres Ortsvereins mit der AfA, den Jusos und der AG 60 + am 15.3.2011 zum Thema: Arbeiten mit 67 ? mit Franz-Peter Becker, IG Metall, besuchte uns die ARD, um die Stimmung der SPD Basis zum Urteil des Verfassungsgerichtes zu zu erfragen. Hier der Mitschnitt der Sendung:
www.youtube.com/watch
Das ist der Skandal des Jahres schlechthin!
Elterngeld – Regierung bevorzugt Zinsmillionäre, aber Hartz IV Empfänger bekommen nichts!
Das Sparpaket von Union und FDP lässt viele Reiche ungeschoren davonkommen. Seit Anfang des Jahres soll es für Spitzenverdiener kein Elterngeld mehr geben. Doch das Gesetz enthält eine Lücke: Wer mehr als 250.000 Euro Kapitaleinkünfte hat, bekommt die Hilfe weiter. [...] “Eine Person, die ein zu versteuerndes Einkommen von 150.000 Euro aufweist, gleichzeitig aber noch Kapitaleinkünfte von 250.000 Euro bezieht, kann also weiter Elterngeld beantragen und auch beziehen”, sagte der Wissenschaftler der Freien Universität Berlin der Zeitung. Quelle: SPIEGEL Online
Quelle: Nachdenkseiten 8.3.2011
Der 9. November
Der 9. November. Auf dieses Datum fiel eine Vielzahl von Ereignissen, die in der deutschen Geschichte höchst bedeutsam waren. Da ist in der jüngeren Geschichte der Tag des Mauerfalls. Am 9. November 1938 begannen die Nazis die Novemberpogrome, verharmlosend „Reichskristallnacht“ bezeichnet. 1923 marschierten an diesem Tag Hitler mit seinen braunen Horden auf die Münchner Feldherrnhalle und versuchte zu putschen. Der 9. November war während der Nazi-Herrschaft ein Gedenk- und Feiertag. 1918 rief an diesem Tag Philipp Scheidemann die „Deutsche Republik“ und Karl Liebknecht vom Spartakusbund eine Räterepublik aus. 1848 wurde an diesem Tag der republikanische Abgeordnete der Frankfurter Nationalversammlung Robert Blum hingerichtet und damit von den reaktionär-restaurativen Kräften das Ende der Deutschen Revolution von 1848/49 eingeleitet. Quelle: Historisches Institut der RWTH Aachen
Quelle: Nachdenkseiten 9.11.2010
 - Quelle AN online 25.9.2010
Die Demonstration und das Familienfest anläßlich des Naziaufmarschs gegen den Bau der Moschee waren ein voller Erfolg unter starker Beteiligung auch der SPD, der SPD Fraktion, der Jusos und der SPD Arbeitsgemeinschaften siehe auch unsere Seite "Gegen Rechts"

Liebe Leserinnen und Leser,
es ist sicher ungewöhnlich in dieser Form einen Artikel auf dieser Seite zu veröffentlichen. Jedoch hat die BILD in der Sarrazin-Debatte diesmal wirklich den Vogel abgeschossen. Nikolaus Blomes Artikel “Warum fallen alle über Sarrazin her?” ist mir erst jetzt aufgefallen, muss jedoch kommentiert werden.
Für mich ist klar, dass solch krude, menschenverachtende Ideologie nicht Basis einer funktionierenden Gesellschaft sein kann und darf! Wer sich, wie der Bild-Autor, hinter diese rassengenetischen Vorbestimmungsthesen stellt, der würde sich in jedem NPD-Monatsblättchen gut machen. Einen guten Kommentar hierzu gibt es bei f!xmbr.
Für mich hat das Verhalten nur erneut klar gemacht: BILD muss man boykottieren! Nicht “einfach mal so” kaufen, weil sie billig ist und man am Bahnhof 10 Minuten Wartezeit hat. Nicht “mal eben” mitnehmen, weil man ja “eigentlich nur den Sportteil” liest.
Mathias Dopatka
Mitglied der SPD Fraktion im Rat der Stadt Aachen
Quelle: Jusos Aachen
Statt eines ersten Kommentars:
Die bleibende Lehre ergibt sich aus der Frage: Darf die SPD es zulassen, dass ein Bürgerblock mit seinen publizistischen Hilfstruppen darüber entscheidet, ob dann, wenn die parlamentarische Konstellation dies möglich macht, die SPD teilhat an der Regierungsverantwortung oder nicht? Wollten und wollen wir zulassen, dass die Rechte uns unserer Bewegungsfreiheit beraubt und uns von ihren Gnadenerweisen abhängig macht? Ich meine: Darauf dürfen Sozialdemokraten sich auch in Zukunft nicht einlassen.
Willy Brandt Die Abschiedsrede gehalten auf dem außerordentlichen Parteitag der SPD am 14. Juni 1987 in der Bonner Beethovenhalle
Fairness auf dem Arbeitsmarkt
Beschluß des SPD Parteivorstandes März 2010 Die SPD will mit grundlegenden Reformen eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt schaffen. Die Begrenzung von Leiharbeit, mehr Mitbestimmung, ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro und ein sozialer Arbeitsmarkt sollen für mehr Gerechtigkeit sorgen, die Würde der Menschen sichern und das Ziel von Vollbeschäftigung verfolgen. "Wir brauchen eine neue Kultur der Arbeit", heißt es in dem Präsidiumsbeschluss.
70 Prozent wollen Mindestlohn – Arm wie Reich für zehn Euro Egal, welche soziale Gruppe man betrachtet, ob Arbeitslose, abhängig Beschäftige, Selbstständige, hoch oder niedrig Gebildete: immer ist deutlich mehr als die Hälfte der Befragten für einen gesetzlichen Mindestlohn. Insgesamt 70 Prozent sprechen sich für eine allgemeine Lohnuntergrenze aus, 30 Prozent sind dagegen. Die Selbstständigen finden vergleichsweise wenig Gefallen an der Lohnuntergrenze. Überraschend allerdings, dass selbst in dieser Gruppe noch eine Mehrheit von 61 Prozent für den Mindestlohn ist. Mindestlöhne sind in der Wahrnehmung der Bevölkerung eng mit dem Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit verbunden. Selbst eher skeptische Gruppen wie Besserverdienende und Selbstständige halten den Mindestlohn für eine sozial gerechte Maßnahme. Quelle: Böckler Impuls 01/2010 [PDF - 79 KB]
Quelle Nachdenkseiten 23.1.2010
 - Karl Schultheis MdL Vors. der Aachener SPD
Sozialdemokratische Partei Deutschlands AachenSPD Heinrichsallee 52 – 52062 Aachen 27.05.2008
Aufruf an die Aachener Bevölkerung Zusammen gegen Rechts!
Für die überwältigende Mehrheit der Aachener Bürgerinnen und Bürger ist das friedliche Mit- und Nebeneinander, unabhängig von Glaube, Einstellung, Hautfarbe und Herkunft, eine selbstverständliche Angelegenheit. Das wissen und schätzen auch die vielen Besucherinnen und Besucher unserer Stadt, die aus allen Teilen Deutschlands, Europas und anderen Kontinenten gerne nach Aachen kommen. Seit einiger Zeit versuchen rechtsextreme Parteien und Gruppen erneut, dieses weltoffene und tolerante Klima gezielt zu stören. Durch zunehmende gewaltsame Überfälle und systematische Lügenkampagnen beabsichtigen diese Organisationen in unserer Stadt Angst und Fremdenfeindlichkeit zu erzeugen. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass man solche Besorgnis erregenden Aktivitäten rechtzeitig an der Wurzel bekämpfen muss. Die Aachener SPD tritt deshalb mit aller Kraft dafür ein, unsere Stadt gegen Intoleranz, Nationalismus und Terror zu verteidigen. Wir rufen alle Aachenerinnen und Aachener dazu auf, sich derart menschenfeindlichen Tendenzen entgegenzusetzen und nach ihren Möglichkeiten gegen rechtsextremes Gedankengut vorzugehen: Melden Sie Schmierereien, Plakate oder Aufkleber, aber auch Beobachtungen unverzüglich der nächsten Polizeidienststelle, lassen Sie keine Pöbeleien gegen Schwächere und Minderheiten zu und stellen Sie rechten Gruppen und Parteien keine Räumlichkeiten zur Verfügung. Lassen Sie uns zusammen dafür sorgen, dass Aachen weiterhin eine weltoffene und liebenswerte Stadt bleibt, in der Rechtsextremismus keinen Platz hat. Herzlichst, Ihre Aachener SPD Karl Schultheis Vorsitzender
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